… aus gutem Grund!

vom 19.06.2017

Hitze und Demografie stressen Trinkwasserleitungen

17.06.22 - Trübungen im Trinkwasser Die LWG plant umfangreiche Spülungen in den betroffenen Gebieten, um die Trinkwasserqualität wieder zu verbessern (Foto: LWG-Archiv)

In Cottbus ist seit der Wende der tägliche Trinkwasserverbrauch je Einwohner von 197 Liter (1989) auf 92 Liter (2016) gefallen. Er hat sich mehr als halbiert! Der Spitzenverbrauch an Trinkwasser, also die Abnahmemenge an heißen Tagen, im Jahr ist aber gleich geblieben. Auch die Hauptversorgungsleitungen in Cottbus sind in der Mehrzahl noch die Gleichen.

Die erste Trockenperiode Mitte Juni hatte bereits für ungewöhnlich hohe Spitzenabnahmen im Cottbuser Trinkwasserrohrnetz gesorgt. Die damit einhergehenden viel höheren Fließgeschwindigkeiten in den Trinkwasserleitungen führten in Teilen der Stadt zur Aufwirbelung von Ablagerungen aus Eisen- und Manganverbindungen. Diese sind zwar gesundheitlich unbedenklich, können aber zu einer sichtbaren Trübung des Trinkwassers führen und den Hausfilter in der Trinkwasser-Kundenanlage hinter dem Wasserzähler verstopfen. Besonders in den Bereichen Gallinchen und Groß Gaglow war und ist dieses Phänomen verstärkt zu beobachten, so dass es aus diesen Bereichen auch verstärkt zu Kundenanfragen kam.

Um den Trübungen des Trinkwassers entgegenzuwirken, führten unsere Kollegen bereits im Juni  vereinzelte Rohrnetzspülungen durch. Gegenwärtig bereiten wir eine umfassende Spülung vor, die in der 33. Kalenderwoche - also Mitte August - stattfinden soll. Mehr Informationen dazu gibt es rechtzeitig.

 

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